| Rezeptor | Dieser Text beschreibt Rezeptor. Der untere Text beinhaltet die Rezeptor Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Rezeptor Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Rezeptor fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Rezeptor möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Rezeptor Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Rezeptor beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Rezeptor. Fragen zu dem Thema Rezeptor können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Rezeptor ArtikelUnter einem Rezeptor versteht man in der Biologie
- auf zellulärer Ebene eine spezialisierte Zelle, die bestimmte äußere und innere chemische oder physikalische Reize in eine für das ZNS verständliche Form bringt, oder
- auf molekularer Ebene eine Zellstruktur, die aus der Oberfläche einer Biomembran herausragt und für die Bindung verschiedener Partikel sorgt, welche in die Zelle importiert werden oder in ihrem Inneren biochemische Signalprozesse auslösen.
| |
Sinneszellen als Rezeptoren kann man grob mit einem biologischen Sensor vergleichen. Der Rezeptor ist das erste Glied unserer Sinne. Jeder Rezeptor ist auf einen speziellen Reiz ausgelegt - und zwar ca. auf diesen - und wandelt diesen Reiz proportional zu der Reizstärke in ein Rezeptorpotential , das ab einer gewissen Reizschwelle als Aktionspotential an das ZNS weiter geleitet wird. So wandelt die Netzhaut des Auges Lichtimpulse um, reagiert aber auch auf Druck, allerdings so, dass auch hier visuelle Eindrücke an das ZNS vermittelt werden.
Es werden drei Arten von Rezeptoren unterschieden:
- Nozizeptoren als freie Nervenendigungen, die u.A. Hitzereize , starke mechanische Reize oder "Schärfe" über den allgemeinen chemischen Sinn vermitteln.
- Mechanorezeptoren : sensible Endorgane als spezialisierte Rezeptorenden von Nervenfasern, die durch mechanische Reize wie Dehnung und Druck erregt werden. Dazu gehören die Berührungsrezeptoren der Haut (vgl. Tastsinn), aber auch die Propriozeptoren von Muskeln, Bändern, Sehnen .
- sekundäre Sinneszellen als spezialisierte Sinneszellen wie jene für den Geschmack, die sich aus Schleimhautzellen unter dem Einfluss der Geschmacksneuronen bilden und die in sog. Geschmacksknospen zusammenliegen.
Alle Rezeptoren mit Ausnahme der Photorezeptoren werden bei Erregung depolarisiert. Die Photorezeptoren werden hyperpolarisiert.
Rezeptoren sind spezifisch für eine Sinnesempfindung.
|
| |
Die Rezeptoren, die an der Oberfläche von Biomembranen sitzen, sind Proteine, die häufig mit zusätzlichen Modifikationen versehen sind (z.B. Kohlehydratketten). Sie besitzen eine bestimmte Passform für kleine Moleküle, die sog. Liganden, oder Teile größerer Moleküle, die nachdem Schlüssel-Schloss-Prinzip an die Rezeptorstruktur andocken. Sie dienen der Signalübertragung (z.B. von Zelle zu Zelle) oder dem Import von Substanzen in die Zelle, können aber auch von Viren genutzt werden, um in eine Wirtszelle einzudringen.
Buch-Tipp: Externa. Galenik - Wirkungen - Anwendungen Eine Beschreibung zum Buch " Externa. Galenik - Wirkungen - Anwendungen" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
| |
Außerdem existieren noch ligandenbindende Rezeptoren, die nicht in der Membran verankert sind. Diese erkennen zu dem Beispiel hydrophobe Hormone wie den Cholesterinabkömmling Cortison oder das Schilddrüsenhormon Thyroxin. Bei Bindung derselben entsteht ein aktiver Transkriptionsfaktor, welcher die Expression der Gene in dem Zellkern steuert.
Bei Rezeptoren der Signalübertragung unterscheidet man zwischen ionotropen und metabotropen Rezeptoren.
Buch-Tipp: Histamin und Histamin-Rezeptor-Antagonisten Eine Beschreibung zum Buch " Histamin und Histamin-Rezeptor-Antagonisten" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
Weiteres zu dem Artikel Rezeptor | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Bindung, Beispiel, Biomembran, Sensor, Zns, Arten, Substanzen, Sehnen, Ausnahme, Partikel | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Rezeptor' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Rezeptor Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Rezeptor' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Rezeptor' und 'Rezeptor' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Rezeptor' Beschreibung entsprechen.
Liste aller verwandten Artikel: Adrenozeptor, Aktionspotential, Arten, Ausnahme, Beispiel, Bindung, Biologie, Biomembran, Cortison, Druck, Ebene, Expression, Glied, Hormone, Import, Membran, Netzhaut, Partikel, Portal, Reizschwelle, Rezeptor, Sehnen, Sensor, Substanzen, Viren, Zelle, Zellkern, Zns |
|
|
· Diese Seite wurde bisher 1.605 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 10:57:39 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 18:21, 23. Jun 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|